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Château La Gaffelière 1967

Château La Gaffelière 1967

Saint-Émilion Grand Cru • Rotwein • 750 ml - Flasche

1er Grand Cru Classé B (Saint-Émilion)

SKU:XE101967NAA

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Zustand der Weinflasche

Momentaufnahme vom :

Füllstand: Upper Mid Shoulder

Etikett: sehr beschädigt, wieder angeklebt, leicht verblichen, verschmutzt, sehr fleckig, fragil

Kapsel: korrodiert, leicht zerkratzt, verschmutzt

Korken: minimal eingesunken, ansonsten intakt

Sonstiges: Schlossabfüllung, vertrieben durch Händler "de Luze" (Négociant, Händleretikett am Flaschenhals)

Über Château La Gaffelière 1967

Der Château La Gaffelière 1967 ist ein Premier Grand Cru Classé B aus Saint-Émilion am rechten Ufer von Bordeaux, eingestuft bei der ersten Klassifikation der Appellation im Jahr 1955. Das Gut liegt am südlichen Ortseingang des mittelalterlichen Städtchens zwischen den Hängen von Château Pavie und Château Ausone und gehört seit mehr als 300 Jahren der Familie Malet Roquefort. Der Jahrgang 1967 trägt bereits den verkürzten Namen „La Gaffelière“, nachdem das Château bis Anfang der 1960er-Jahre als „La Gaffelière-Naudes“ bekannt war. Diese fast 60 Jahre alte Flasche ist eine Schlossabfüllung mit Originalkapsel und ein Bordeaux-Sammlerwein für alle, die die großen Namen von Saint-Émilion in ihrer historischen Breite sammeln.

Herkunft und Geschichte des Guts

Dass an diesem Ort schon sehr lange Wein angebaut wird, belegen Funde aus gallorömischer Zeit: 1969 stieß Graf Léo de Malet Roquefort auf dem Gelände auf die Überreste der Villa du Palat, deren Mosaikboden zwei ineinander verschlungene Weinranken zeigt. Der Name des Guts reicht ins Mittelalter zurück, als in der Nähe eine Leprastation lag; die Kranken nannte man „gaffets“, nach den Stöcken, auf die sie sich beim Gehen stützten.

Die Malet Roquefort zählen zu den ältesten Familien von Saint-Émilion. 1705 heiratete Louis de Malet Roquefort Isabeau de Bonneau, deren Vater La Gaffelière besaß, und seitdem ist das Gut ohne Unterbrechung in Familienbesitz. Im 19. Jahrhundert wurde der ursprünglich größere Besitz geteilt; aus einem Teil ging das heutige Château Canon-la-Gaffelière hervor, das trotz des ähnlichen Namens ein eigenständiges Weingut ist. Der Stammsitz hieß danach lange La Gaffelière-Naudes, bevor der Name Anfang der 1960er-Jahre auf La Gaffelière verkürzt wurde – der Château La Gaffelière 1967 gehört damit zu den frühen Jahrgängen unter dem heutigen Namen.

Bei der ersten offiziellen Klassifikation von Saint-Émilion im Jahr 1955 wurde La Gaffelière in die höchste Stufe als Premier Grand Cru Classé der Gruppe B aufgenommen und behielt diesen Rang in allen Revisionen bis 2012. Im Juni 2022 zog sich die Familie kurz vor Bekanntgabe der neuen Rangliste freiwillig aus dem Verfahren zurück, weil sie die geänderten Bewertungskriterien nicht mittragen wollte, wie zuvor bereits Ausone, Cheval Blanc und Angélus. An der Einordnung des Château La Gaffelière 1967 ändert das nichts: Er entstand zwölf Jahre nach der ersten Einstufung und trägt die damals gültige Klassifikationsangabe auf dem Etikett.

Terroir und Rebsorten

Das Anwesen umfasst heute rund 38 Hektar, von denen etwa 22 Hektar den Grand Vin liefern. Die Weinberge verteilen sich auf drei Bodentypen: das Kalksteinplateau oberhalb des Guts, den Hang mit tonig-kalkhaltigen Böden und den Hangfuß mit sandigeren, tonhaltigen Böden. Merlot ist die tragende Rebsorte, ergänzt durch einen bedeutenden Anteil Cabernet Franc – jene klassische Kombination, die einen Saint-Émilion Rotwein prägt und dem Gut in kühleren Jahren zugutekommt, weil der Merlot früher reift als die Cabernet-Sorten – ein Vorteil, von dem auch der Château La Gaffelière 1967 profitierte.

Etikett und Ausstattung

Das Etikett des Château La Gaffelière 1967 zeigt das Wappen der Familie: ein rotes Schild unter einer Grafenkrone, gehalten von zwei Greifen, darunter der Wahlspruch „In arduis fortior“, was sich mit „in Widrigkeiten stärker“ übersetzen lässt. Unter dem Wappen steht in Schreibschrift „Cte de Malet Roquefort“ mit dem Zusatz „Propriétaire à St Emilion (Gironde)“, und quer über das Etikett verläuft in roter Schrift der Vermerk „Mis en bouteille au château“. Die unterste Zeile nennt die „Appellation Saint-Émilion 1er Grand Cru Classé Contrôlée“, eine Angabe aus der Zeit, als die Klassifikationsstufe noch Teil der Appellationsbezeichnung war. Die rote Originalkapsel trägt auf dem Kopf den Schriftzug „Château La Gaffelière“ mit Wappenschild und an der Seite erneut die Greifen samt Wahlspruch. Ein Halsetikett des Bordelaiser Handelshauses de Luze zeigt, über welchen Négociant die Flasche einst in den Handel kam, während Etikett und Kapsel die Abfüllung auf dem Château belegen.

Der Jahrgang 1967

Das Jahr 1967 begann in Bordeaux vielversprechend: Nach einem milden Winter und einer leicht verspäteten Blüte brachten Juli und August heißes, trockenes Wetter. Die ersten drei Septemberwochen waren dann jedoch kühl und feucht, und die im Oktober beginnende Lese wurde immer wieder von Regen unterbrochen. Im Vorteil waren Appellationen mit hohem Merlot-Anteil, weil diese früher reifende Rebsorte einen größeren Teil ihrer Reife vor dem Wetterumschwung erreichte. Deshalb schnitt das rechte Ufer mit Pomerol und Saint-Émilion besser ab als das Médoc, wo der Cabernet Sauvignon vielerorts nicht voll ausreifte; in Saint-Émilion gelangen die besten Weine an den Hängen und auf dem Kalksteinplateau. Ein Saint-Émilion Rotwein aus gutem Hang- und Plateauterroir wie der Château La Gaffelière 1967 gehört damit zu den interessanteren Vertretern eines sonst eher bescheidenen Bordeaux-Jahres, das vor allem durch die Süßweine aus Sauternes in Erinnerung geblieben ist. Die Rotweine waren früh zugänglich und sind heute vollständig ausgereift.

Für Sammler und als Geschenk

Im Jahr 2027 feiern alle, die 1967 geboren wurden, ihren 60. Geburtstag, und ein Jahrgangswein 1967 ist dafür ein Geschenk mit persönlichem Bezug, ebenso wie zu einem runden Hochzeitsjubiläum. Sammler schätzen den Château La Gaffelière 1967 als seltene Schlossabfüllung eines traditionsreichen Familienguts, als Zeitzeugen der frühen Klassifikationsjahre von Saint-Émilion und als Bordeaux-Sammlerwein, der eine Vertikale jüngerer Jahrgänge um eine historische Station ergänzt. Wer einen gereiften Saint-Émilion Rotwein mit originalem Etikett und originaler Kapsel sucht, kann hier Château La Gaffelière kaufen und erhält eine Flasche, deren Zustand auf den Fotos von allen Seiten dokumentiert ist.

FAQ

Ist der Château La Gaffelière 1967 noch trinkreif? Die Rotweine des Jahrgangs 1967 waren früh zugänglich und sind nach fast 60 Jahren vollständig ausgereift. Ob diese Flasche noch mit Genuss zu trinken ist, hängt vor allem von Korken und Lagerung ab. Eine Garantie für den Wein im Inneren können wir bei einer so alten Flasche nicht geben.

Was bedeutet der Füllstand Upper Mid Shoulder beim Château La Gaffelière 1967? Upper Mid Shoulder bedeutet, dass der Wein im oberen Bereich der Flaschenschulter steht, zwischen Top Shoulder und Mid Shoulder. Über Jahrzehnte verdunstet bei jeder Flasche etwas Wein durch den Korken, und für einen fast 60 Jahre alten Bordeaux liegt dieser Füllstand im erwarteten Rahmen. Auf den Fotos der Seiten- und Rückansicht ist er gut zu erkennen.

Was bedeutet Premier Grand Cru Classé B? Die Klassifikation von Saint-Émilion unterscheidet zwischen den Grands Crus Classés und der höchsten Stufe, den Premiers Grands Crus Classés, die wiederum in die Gruppen A und B unterteilt sind. La Gaffelière gehörte von 1955 bis 2012 der Gruppe B an; auf dem Etikett dieses Jahrgangs steht „1er Grand Cru Classé“.

Ist Château La Gaffelière heute noch klassifiziert? Nein. Die Familie Malet Roquefort hat sich im Juni 2022 aus der Neuklassifikation zurückgezogen, sodass die aktuellen Jahrgänge ohne Klassifikationsrang als Saint-Émilion Grand Cru erscheinen. Für ältere Jahrgänge wie den Château La Gaffelière 1967 bleibt die Angabe auf dem Etikett korrekt, denn sie gibt den damals gültigen Rang wieder.

Ist das derselbe Wein wie Château Canon-la-Gaffelière? Nein. Canon-la-Gaffelière entstand im 19. Jahrhundert aus einem abgetrennten Teil des früheren Gesamtbesitzes und ist seit langem ein eigenständiges Weingut mit anderen Eigentümern. Der Château La Gaffelière 1967 stammt vom Stammgut der Familie Malet Roquefort, erkennbar an deren Namen und Wappen auf Etikett und Kapsel.

Warum ist der Name auf dem Etikett nur teilweise lesbar? Ein großflächiger Fleck im oberen rechten Bereich verdeckt Teile der Schriftzüge „La Gaffelière“ und „Saint-Émilion“. Wer Château La Gaffelière kaufen möchte, kann die Flasche dennoch eindeutig zuordnen: Der Name ist auf dem Kapselkopf eingeprägt, Jahrgang, Wappen und Eigentümervermerk sind vollständig lesbar, und die unterste Etikettenzeile nennt Appellation und Klassifikation.

Was bedeutet das Halsetikett „de Luze“? De Luze ist ein traditionsreiches Handelshaus in Bordeaux. Das Halsetikett zeigt, dass die Flasche über diesen Négociant vertrieben wurde; abgefüllt wurde der Wein dennoch auf dem Château, wie der Vermerk „Mis en bouteille au château“ auf Etikett und Kapsel belegt.

Eignet sich der Jahrgangswein 1967 als Geschenk? Ja. Wer 1967 geboren wurde, feiert 2027 den 60. Geburtstag, und ein Jahrgangswein 1967 von einem der ältesten Familiengüter Saint-Émilions ist dafür ein besonderes Präsent. Bitte beachten Sie den Hinweis zur Trinkreife oben.

Eignet sich der Château La Gaffelière 1967 als Kapitalanlage? Wir geben keine Anlageberatung und keine Renditeversprechen. 1967 zählt nicht zu den gesuchten Bordeaux-Jahrgängen, und das Etikett dieser Flasche ist deutlich gezeichnet. Als Bordeaux-Sammlerwein liegt ihr Reiz in Alter, Seltenheit, Schlossabfüllung und ihrer Stellung in der Geschichte des Guts.

Vollständige Details anzeigen
  • Merkmal

    Klassifizierung: 1er Grand Cru Classé B (Saint-Émilion)

    Füllmenge: 750 ml - Flasche

    Alkoholgehalt: 13 % Vol.

    Allergene: enthält Sulfite

  • Herkunft

    Weinart: Rotwein

    Herkunftsland: Frankreich

    Anbaugebiet: Bordeaux

    Appellation: Saint-Émilion Grand Cru

Verantwortlichkeit

Hersteller/Abfüller und verantwortlicher Lebensmittelunternehmer zugleich:

Château La Gaffelière, La Gaffelière-Ouest, 33330 Saint-Émilion, Frankreich

Beschreibung zu Château la Gaffelière 1967

Dieser Rotwein von Château La Gaffelière stammt aus der Appellation Saint-Émilion Grand Cru, einem Anbaugebiet in Bordeaux. Es ist bekannt, dass es in Frankreich ein Klassifizierungssystem für Weingüter bzw. Weine gibt. Mit dieser Flasche Château la Gaffelière 1967 können Sie Ihre Sammlung ergänzen, denn er gehört der Klassifizierung 1er Grand Cru Classé B (Saint-Émilion) an. Die 750 ml - Flasche hat einen Alkoholgehalt von 13 % Vol..

Château La Gaffelière 1967, Saint-Émilion 1er Grand Cru Classé – Flasche frontal mit Etikett und Halsetikett

1967 Château la Gaffelière

Zustand

Über den Zustand dieser Flasche Rotwein von Château la Gaffelière 1967 geben Ihnen die Fotos auf dieser Seite und die nachfolgende Beschreibung nähere Auskunft.

Füllstand: Upper Mid Shoulder

Etikett: sehr beschädigt, wieder angeklebt, leicht verblichen, verschmutzt, sehr fleckig, fragil

Kapsel: korrodiert, leicht zerkratzt, verschmutzt

Korken: minimal eingesunken, ansonsten intakt

Sonstiges: Schlossabfüllung, vertrieben durch Händler "de Luze" (Négociant, Händleretikett am Flaschenhals)

Sofern mehrere Weinflaschen verfügbar sind, ähnelt der Zustand der Weinflasche denen aller auf dieser Produktseite verfügbaren Flaschen.

Was bedeutet der Füllstand?

Erläuterung zum Zustand

Anhand einer Momentaufnahme vom haben wir für Sie den Zustand dieser Weinflasche Château la Gaffelière 1967 festgehalten.

Wir weisen darauf hin: Trotz korrekter, konstanter und geschützter Lagerung kann sich der Zustand der Weinflasche im Laufe der Zeit verändern. Wie beim Menschen, kann man den Alterungsprozess nie gänzlich aufhalten. Befindet sich Ihre Flasche Rotwein Château la Gaffelière 1967 auf dem Weg zu Ihnen, so können Erschütterungen oder Wetterbedingungen den Zustand beeinflussen. Aber seien Sie unbesorgt, wir verpacken Ihre Weinbestellung sorgfältig und geschützt.

  • Ablageort bedenken

    Vorgesehen ist, dass Sie Ihre Flasche Wein - Château la Gaffelière 1967 - persönlich in Empfang nehmen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Rotwein nicht unnötig dem Wetter ausgesetzt ist. Sofern Sie Wein an eine Paketstation liefern lassen, achten Sie auf kalte oder heiße Tages- und Nachttemperaturen. Denn eine Paketstation ist in der Regel nicht klimatisiert. Zu langer Aufenthalt in solch einem Paketfach kann die Weinflasche beeinflussen. Sollte die Weinlieferung vor Ihrer Haustür abgestellt worden sein, kann eine längere Verweildauer bei Hitze, Kälte oder Nässe die Weinflasche ebenfalls benachteiligen.

  • Kondensation vermeiden

    Gerade in den Wintermonaten (unter 10 ° Celsius) ist Ihre Weinlieferung während dem Transport kalter Temperaturen ausgesetzt. Daher empfehlen wir Ihnen, dass Sie Ihr Paket nach der Lieferung bitte ungeöffnet für ca. 24 h in einen Raum mit einer Raumtemperatur von ca. 15 - 18 ° Celsius stellen. Auf diese Weise akklimatisiert sich die Weinflasche schonend. Würden Sie die kalte Weinflasche in einem warmen Raum stellen, so würde eine Kondensation am Glaskörper auftreten. Dies passiert, da die warme, feuchte Raumtemperatur auf die kalte Oberfläche von Ihrer neuen Flasche Rotwein trifft. Die Folge wäre, dass sich Wassertropfen und Feuchtigkeit auf das Weinetikett auswirken. Ein gewelltes, partiell leicht abgelöstes Etikett könnte auftreten.